Rückansicht vom Barockschloss Rammenau

oben: Rückansicht vom Schloss

Barockschloss Rammenau:

Barockschloss Rammenau

Der Werdegang des Schlosses

Vorderansicht Schloss RammenauDie Geschichte der Schlossanlage beginnt in den Jahren 1719/20 mit dem Bau des Meierhofes. Der damalige Bauherr war Kammerherr Ernst Ferdinant von Knoch. Die Anlage markiert die ideale Form des sächsischen Landbarock. Kennzeichnend ist seine Funktionalität und die Mischung von adlig geprägtem Anwesen mit landwirtschaftlicher Nutzung durch den Meierhof.
Der Grundstein für das eigentliche Schloss wurde am 20. Juni 1721 gelegt. Seine Vollendung als Gebäudeanlage erlebte es nach zweimaligem Eigentümerwechsel im Jahr 1753/54. Es folgte eine lange friedvolle Zeit der Nutzung. Während des 1. Weltkrieges diente es als Lazarett. Die letzte adlige Besitzerin, Margarete von Helldorff wurde im Zuge der ostdeutschen Bodenreform enteignet. Sie konnte nichts von Ihrem Besitz erhalten und emigrierte in die Schweiz. Der ländlichen Schlossidylle konnte auch die damalige DDR nichts anhaben. In dieser Zeit war Rammenau an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Im Spiegelsaal fanden wegen der guten Akustik klassische Konzerte im kleinen Rahmen statt.
Seit 1993 befindet sich das Schloss in den Händen des sächsischen Freistaates. Baumaßnahmen in zwei Abschnitten dienen seiner Erhaltung. Die Arbeiten beziehen sich derzeit nur noch auf den Innenausbau der Ostseite des Meierhofes, welcher bis 1990 als Stallung genutzt wurde. Die Maßnahmen sollen Ende 2009 beendet werden.

Wappen am Giebel des Schlosses

Diese Wappen zieren den Giebel an der Vorderseite des Schlosses