Sicherheitsmaßnahmen

oben: Polizeiposten am Vortag des Besuches

Barack Obama 2009 in Dresden:

Die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei

Tipps für Touristen in ähnlichen Situationen

PolizeibootDer Präsident wurde fast vollständig von der Außenwelt abgeschirmt. Jeder in seiner Nähe, bzw. innerhalb der 3, in sich verschachtelten Sicherheitszonen, hatte eine Sondergenehmigung, die er einige Tage zuvor auf Antrag erhalten hatte. Entgegen der vorherrschenden Meinung hatten Touristen keinen Zutritt in diese Zonen, auch dann nicht, wenn sie frühzeitig anwesend und gewillt waren, äußerste Kontrollmaßnamen über sich ergehen zu lassen.
Jede Straße, auf der sich der Präsident mit dem Fahrzeug bewegte wurde Stunden zuvor gesperrt, das galt auch für ein kurzes Stück der Autobahn. Polizei und Sicherheitskräfte patroulierten in kurzen Abständen. Das Betreten der betroffenen Straßen und deren Bürgersteige durch Fußgänger wurde ebenfalls schon Stunden zuvor unterbunden.
versiegelte KanaldeckelDie einzige Möglichkeit den Fahrzeugkonvoi zu sehen bestand darin, sich Stunden zuvor an einen Platz zu stellen, an dem der Präsident zwangsweise vorbei fahren musste. Um den zu finden sollte der Tourist den so genannten 7. Sinn entwickeln. Mir gelang es mit einigem Glück 2 mal, mich einer kleinen Gruppe von Ortskundigen anzuschließen. Ich nahm für meine Fotos Wartezeiten von min. 3 Stunden in Kauf. Die Schaulustigen standen in Gruppen und wurden von den Sicherheitskräften schrittweise vom Straßenrand etwa 50m weg gedrängt. Alles lief aber sehr friedlich ab. Die Polizisten waren offensichtlich sehr gut in deeskalierendem Verhalten geschult. Ich hatte auch den Eindruck, dass sich innerhalb dieser kleinen Gruppen von Schaulustigen einige zivile Sicherheitskräfte befanden. Eine Stunde vor dem Fahrzeugkonvoi war absolute Sicherheit angesagt. Als letztes befuhr neben einigen Polizeistreifen ein Abschleppwagen für LKWs die Straße. Der Konvoi selbst fuhr ohne viel Tam-Tam. Eine kleine, entfernte Eskorte von 4 Motorädern und das war es. Man hätte den Konvoi-Anfang auch sehr gut verpassen können.
Für den Präsidenten selbst gab es 2 baugleiche Fahrzeuge. Die Fensterscheiben waren jedoch dermaßen dick, dass es Mühe bereitete dahinter etwas zu erkennen. Auch war ihre Oberfläche mit irgendwelchem schillernden Zeug beschichtet.

Sicherheitsmaßnahmen

Die Straße wurde lange vor dem Präsidenten abgesperrt. Eine Stunde vorher befuhr ein Abschleppwagen für LKWs die Strecke um ein mögliches Risiko auszuschließen.