Foto - Altdöberner See

oben: Ansicht vom See 2013

Altdöberner See:

Der Altdöberner See

Erlebnis Landschaft im Wandel

Ziel aller Rekultivierungsmaßnahmen in der Lausitz ist ein wirksames Biotop-Verbundsystem. Bis zur vollständigen Flutung des Altdöberner Sees, im Jahr 2021, soll der Wandel dieser Landschaft für Touristen erlebbar bleiben. Zu dem ist der Künstlerort Pritzen mit seinen 16 Objekten zu einem Anziehungspunkt für Kunstinteressierte und Touristen geworden.
Der Ort Pritzen war für den Abriss vorgesehen, wurde jedoch 1992 mit vorzeitiger Stilllegung des Tagebaus verschont. Im Oktober 1993 wurde der hölzerne Glockenturm von Wolkenberg, einem überbaggerten Ort, mit einem Helikopter nach Pritzen verbracht. Er wurde damit zum Symbol für die Lebendigkeit des Ortes .

Fakten zum See

Der Altdöberner See entsteht durch Flutung des Tagebaus Greifenhain. Dieser bestand von 1935 (Beginn Entwässerung) bis 1994. In dieser Zeit wurden fast 300 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Seine Flutung wird voraussichtlich bis zum Jahr 2021 andauern. Zu Anfang des Jahres 2013 war der See zu 66% seines Volumens gefüllt. Es fehlten bis zu seinem endgültigen Wasserstand noch 13,8 m. Die Nutzung des Sees soll ab 2022...2025 möglich werden. Er wird dann eine Fläche von 8,79 km² einnehmen. Seine Wassertiefe wird bis zu 70 m betragen.

Der Altdöberner See gehört zusammen mit dem Gräbendorfer See zu den nördlichen Seen des Lausitzer Seenlandes.

Die Fotos wurden im Sommer 2013 aufgenommen.

Foto - Ansicht Altdöberner See

Der See im Juni 2013 - noch 12,5 m bis zu seinem endgültigen Wasserstand.



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