
oben: Seeblick vom Aussichtspunkt bei Pritzen
Ziel aller Rekultivierungsmaßnahmen in der Lausitz ist ein wirksames Biotop-Verbundsystem. Bis zur vollständigen Flutung des Altdöberner Sees, im Jahr 2017, soll der Wandel dieser
Landschaft für Touristen erlebbar bleiben. Zu dem ist der Künstlerort Pritzen mit seinen 16 Objekten zu einem Anziehungspunkt für Kunstinteressierte und Touristen geworden.
Der Ort Pritzen war für den Abriss vorgesehen, wurde jedoch 1992 mit vorzeitiger Stilllegung des Tagebaus verschont. Im Oktober 1993 wurde der hölzerne Glockenturm von Wolkenberg,
einem überbaggerten Ort, mit einem Helikopter nach Pritzen verbracht. Er wurde damit zum Symbol für die Lebendigkeit des Ortes .
Der Altdöberner See entsteht durch Flutung des Tagebaus Greifenhain. Dieser bestand von 1935 (Beginn Entwässerung) bis 1994. In dieser Zeit wurden fast 300 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Seine Flutung wird voraussichtlich bis zum Jahr 2017 andauern. Eine Nutzung wird damit ab 2018...2020 möglich. Der See wird dann eine Fläche von 10,16 km² einnehmen. Seine Wassertiefe soll bis zu 70 m betragen.
Der Altdöberner See gehört zusammen mit dem Gräbendorfer See zu den nördlichen Seen des Lausitzer Seenlandes.
Die Fotos wurden im Herbst 2009 aufgenommen.
Der See Ende 2009 - noch 17,5 m bis zu seinem endgültigen Wasserstand.
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