Foto - Bergheider See 2012

oben: Der Bergheider See im Juni 2012

Bergheider See:

Der Bergheider See

Der Bergheider See entsteht durch Flutung und Rekultivierung des verbliebenen Tagebaurestlochs Klettwitz-Nord. Hier wurden von 1988 bis 1992 mithilfe modernster DDR-Technik etwa 13,2 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Der Tagebaubetrieb wurde wegen des Strukturwandels zur Wendezeit eingestellt, in seinen Tiefen befinden sich jedoch noch immer mehr als 200 Mio. t förderbare Braunkohle.

Das Nutzungskonzept sieht für den See einen familiengerechten Badebetrieb mit der Förderbrücke F60 im Hintergrund vor. Auch ist immer wieder von einem Projekt „Sonne“ die Rede, welches eine 10m aus dem Wasser ragende Halbkugel aus Glas beinhaltet. In ihr soll sich ein Restaurant auf 2 Etagen sowie eine Ausstellungsfläche befinden. Die Halbkugel wird sodann über eine 250m lange Steganlage erreichbar sein. Die bereits existierende Förderbrücke F60 erfreut sich seit ihrer Eröffnung im Jahre 2002 eines regen Besucherverkehrs.
Das Flutungsende des Sees wird momentan (Mitte 2012) für das Ende 2013 angegeben. Die Sanierungsarbeiten im Uferbereich haben begonnen. Ausgebaute Wege oder Badestrände sind jedoch noch nicht erkennbar. Auf den im Juni 2012 geschossenen Fotos dieser Seiten, fehlen dem Bergheider See noch etwa 2m bis zu seinem endgültigen Wasserstand. Nach dem Erreichen dieses Wasserstandes beginnt die Beprobungszeit des Sees, bevor er dann für den Badebetrieb freigegeben werden kann.

Foto - Bergheider See

Auf dieser grünen Wiese, etwa 2m über dem Wassrspiegel verläuft die zukünftige Uferlinie.

Foto - Nordufer Bergheider See

Das Nordufer des Bergheider Sees. Auch dieses Terrain wird zum großen Teil unter der Wasserlinie verschwinden.



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