Bernsteinsee

oben: der lausitzer Bernsteinsee bei Burghammer

Bernsteinsee:

Der Bernsteinsee

BergbauloreIn der Lausitz, zwischen Burg und Burghammer liegt heute der Bernsteinsee. Er entstand durch Flutung des ehemaligen Tagebaus Burghammer. In ihm wurden von 1963 bis Oktober 1973 mehr als 71 Mio. t. Rohkohle gefördert. Das entstandene Restloch diente dann bis 1997 zur Verspülung von Kraftwerksasche.

Sanierungsziel von einem Tagebaurestloch ist die Herstellung der öffentlichen Sicherheit sowie die Schaffung einer ökologisch stabilen Landschaft mit geschlossenen Kreisläufen.

Der Bernsteinsee ist als Brauchwasser-Reservoir über einen Tunnel von 3 m Durchmesser mit dem Speicherbecken Lohsa II verbunden. Dieser fast 1,5 km lange Tunnel wurde in einer Tiefe von 15 m erbaut. Der gesamte See kann zu dem über ein Auslaufbauwerk in die Kleine Spree abgelassen werden. Er wird über drei Kontrollschächte wasserwirtschaftlich überwacht. Diese Arbeiten, bei denen auch die TU-Dresden mitwirkt, richten sich gegen das übersäuerte Wasser im See.

Der Bernsteinsee ist innerhalb des Lausitzer Seenlandes für die ruhige Erholung und den sanften Tourismus vorgesehen. Eine schiffbare Verbindung zu anderen Seen wird es nicht geben. Schon heute laden jedoch gut ausgebaute Wege zum Wandern, Skaten oder Radfahren ein.

Bernsteinsee

Der lausitzer Bernsteinsee bei Burghammer im Okt. 2009



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