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Dreiweiberner See

Es darf gebadet werden

Der Dreiweiberner See bei Lohsa ist einer der ersten Seen im Lausitzer Seenland, der seinen endgültigen Wasserstand bereits erreicht hat und an 2 Stellen für Badegäste freigegeben wurde. Es wurden Sandstrände errichtet, die sich an seiner Südseite in der Nähe von Lohsa und nordwestlich bei Weißkollm befinden. Parkmöglichkeiten für Wohnmobile sind ebenfalls an der Südseite neben dem Parkplatz vorhanden. Dort gibt es auch eine Strandbar mit Imbiss. Der Dreiweiberner See ist nicht für den großflächigen Tourismus vorgesehen, was für die Einheimischen durchaus von Vorteil ist. Man kann so sehr gut Ruhe und Erholung finden. Ein Radweg führt rund um den See, der auch als Skater-Strecke genutzt werden kann. So wird der Dreiweiberner in Zukunft wohl der Geheimtipp unter den Seen werden.

Informatives

Zulaufanlage kleine SpreeDer See hat eine Fläche von 2,86 km². Er entstand durch Flutung eines stillgelegten Braunkohle-Tagebaues. Das gestaute Gewässer ist die kleine Spree. Den endgültigen Wasserstand hat der See seit 2002 erreicht. Er wurde an 2 Stellen im Jahr 2005 für Badegäste freigegeben. Weitere Strände sind nicht geplant. Das Gebiet bleibt weitgehend dem Naturschutz erhalten. Dem Dreiweiberner See kommt zusammen mit dem Speicherbecken Lohsa II die wasser-wirtschaftliche Regulierung der kleinen Spree zu. Das geschah bisher durch die Grundwasserpumpen der umliegenden Tagebaue. So kann sich zukünftig der Wasserspiegel der Seen um bis zu 7 m verändern.

Der See hat seinen Namen vom Lohsaer Ortsteil Dreiweibern erhalten.



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