
oben: Der Erikasee in der Niederlausitz, Foto vom Okt. 2009
Der Erikasee ist ein 1,8 km² großer See in der Niederlausitz bei Laubusch und Lauta. Es handelt sich
dabei um ein Tagebaurestloch, welches bis 1970 geflutet wurde. Der See wird zukünftig an das Netz der Radwege im Lausitzer Seenland angebunden werden. Er gliedert sich damit gut in das
Konzept von Sport und Aktivurlaub ein. Am Westufer des Sees bestehen einige Möglichkeiten zu umfangreichen Naturbeobachtungen. Das Baden ist ebenfalls seit mehreren Jahren möglich. Eine
Eingliederung des Sees in weitläufige touristische Aktivitäten ist derzeit (2009) nicht geplant. Es ist die Rede von „klein dimensioniertem Angebot für ruhige Erholung mit sanftem
Tourismus“, vor allem für die ansässige Bevölkerung. Angebote zum Baden und Angeln wird es laut Prospekt der LMBV nur im östlichen Seebereich geben.
In dem ehemaligen Tagebau Laubusch, genannt Erika, wurde von 1913 bis 1962 Braunkohle gefördert. Die Sanierung und bergbauliche Aufsicht durch die LMBV soll bis 2015 abgeschlossen sein.
Ansicht Erikasee bei Lauta in der Niederlausitz
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