Sportboothafen Gräbendorfer See

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Gräbendorfer See:

Der Gräbendorfer See

Der Tourismus kann beginnen

Der Gräbendorfer See ist der nördlichste des Lausitzer Seenlandes. Er entstand durch Flutung des ausgekohlten Tagebaus Gräbendorf, welche im Jahr 2007 abgeschlossen wurde. Der See hat eine Wasserfläche von 4,66 km² und eine max. Tiefe von 46 m. Der Wasserstand beträgt 67,5 m NHN. Seine Erschließung für den Tourismus hat bereits begonnen. So entstand am nördlichen Ufer eine Tauchschule, einen Aussichtspunkt und ein schwimmendes Haus. Ein Radweg führt ebenfalls rund um den See.

Im Tagebau Gräbendorf, wurden von 1979 bis 1992, 36 Mio. t. Kohle gefördert. Seine Besonderheit war eine nur 20 bis 45 m hohe Abraumschicht über dem Flötz. Bemerkenswert ist weiterhin der Stillstand des Kohleabbaus vor dem bereits abgerissenen Ort Gräbendorf. An seiner Stelle befindet sich heute ein gestrandetes Schiff mit der Aufschrift: „Die Wüste ist in uns“ – ein Denkmal des Aktionskünstlers Ben Wargin.

Radweg Gräbendorfer See

Der Radweg rund um den See in Höhe des Sportboothafens



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