Titelbild - Graureihersee

oben: Der Graureihersee im August 2011

Der Graureihersee im Lausitzer Seenland

Der Graureihersee liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Knappensee. Er kann derzeit nicht als Erholungsgebiet genutzt werden. Seine bergbauliche Renaturierung und die kontrollierte Flutung hat, obwohl der See bereits Wasser enthält, noch nicht begonnen. Er wird einer der letzten Seen in der Lausitz sein, welche gefahrlos genutzt werden können.
Auf seinem Gelände befand sich bis 1945 der Tagebau Werminghoff I. In ihm wurden von 1917 an etwa 59 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Das so genannte Restloch wurde dann zum Ende des 2. Weltkrieges unkontrolliert geflutet, was sein Umfeld wegen der Gefahr von Erdrutschen bis heute vor Probleme stellt.
Der See wurde nach einer Kolonie von etwa 700 Graureiherpaaren benannt, welche in seiner unmittelbaren Nähe brüten. Diese Kolonie gehört damit zu den Größten ihrer Art in Deutschland.

See-Daten

Die Flutung des Sees soll im Jahr 2013 beginnen. Man wird dabei das Wasser des Knappensees verwenden, welcher ab diesem Zeitpunkt trocken gelegt wird.
Die Daten beziehen sich auf den fertiggestellten Graureihersee.

Foto - Energiefabrik Knappenrode

Das sehenswerte Bergbau-Industriemuseum "Energiefabrik Knappenrode" liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum See. Es zeugt von vergangenen Zeiten, als die Lausitz noch Kohle- und Energielieferant Nr. 1 für diesen Teil Deutschlands war.



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