oben 3 Fotos im Wechsel
Der Neuwieser See ist Teil des Lausitzer Seenlandes. Er wird im Jahr 2011 über einen Kanal zum Partwitzer See in den schiffbaren Lausitzer Seenverbund (die so genannte Lausitzer Seenkette) eingebunden werden. Der Neuwieser See entsteht durch Flutung des ehemaligen Tagebaus Bluno. In ihm wurden von 1955 bis 1968 ca. 43 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Die Flutung wird noch bis in das Jahr 2015 andauern. Danach wird der See eine Fläche von mehr als 6,3 km² und eine max. Wassertiefe von 17m aufweisen.
Das erstellte Entwicklungskonzept versteht sich (so wie das Gesamtkonzept zur Lausitzer Seenkette) als ein offenes und flexibles System. Geschlossene Systeme wie beispielsweise Themenparks sind nach Meinung der Landesregierungen Sachsen und Brandenburg zum Scheitern verurteilt, weil damit nicht auf Veränderungen in den Tourismusmärkten reagiert werden kann. Man hat offensichtlich aus vergangenen Projekten gelernt.
Für den Neuwieser See ist damit eine Schilflandschaft ohne menschliche Eingriffe, landschaftlich reizvoll, beschaulich und individuell geplant. Es soll auf Boote mit
Verbrennungsmotoren verzichtet werden. Möglich sind jedoch Hausboote und Fahrgastschiffe.
An der Südseite des Sees könnte wegen der Anbindung an die Straße S234 ein Hafen für Segelboote und schwimmende Häuser entstehen. Ein weiterer Bereich für ruhige und
familienfreundliche Entwicklung stellt das Ostufer des Sees dar.
Aufnahme vom 09.09.2009 - Zum damaligen Zeitpunkt fehlten noch reichlich 4 m bis zum endgültigen Wasserstand.
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