oben 3 Fotos im Wechsel
Der Partwitzer See entsteht durch Flutung
des ausgekohlten Braunkohletagebaus Skado. Er wird bei seiner Vollendung im Jahre 2012 eine Fläche von 11,2 km² und eine Wassertiefe von ca. 41 m haben. Bis zu seinem endgültigen Wasserstand
fehlten Ende 2009 noch etwa 4m. Das Markante an dem See ist die über 2 km lange Landzunge bei Klein Partwitz. Auf ihr wird ein Naturschutzgebiet entstehen. Der See ist über
Kanäle mit dem Geierswalder See
und dem Sedlitzer See in den schiffbaren Verbund der Lausitzer Seen eingebunden. Ein weiterer im Bau befindlicher
Kanal verbindet ihn mit dem Neuwieser See.
Darüber hinaus ist noch ein Kanal zum Blunoer Südsee geplant.
Vom 1. bis 3.7.2007 traf sich die Motorboot-Rennsportelite Europas zum Großen Preis von Deutschland auf dem Partwitzer See. Die 10 Boote brachten es dabei auf über 200 km/h.
Am Hafen des Sees entsteht eine Feriensiedlung auf dem Wasser. Ein
erstes schwimmendes Haus kann bereits gemietet werden. Natürlich ist das Haus schon jetzt eine Attraktion in der Umgebung und es zieht so manchen Ausflügler an. Man gelangt zu ihm sehr
günstig über die S234. Ein kurzes Stück hinter der Ortszufahrt nach Klein Partwitz steht dann ein Hinweisschild zum Partwitzer See.
Lesen Sie auch: Das schwimmende Haus am Geierswalder See.
Hinweis:
Anrufe bei der Redaktion von lausitzer-bilder.de bezüglich der Kontaktdaten des Vermieters sind zwecklos.
Der Partwitzer See hat ein Wasservolumen von 130 Mio. m³. Auf seiner Fläche wurden von 1940 bis 1977 etwa 239 Mio. t Rohbraunkohle gefördert. Dazu mussten 772 Mio. m³ Abraum bewegt und mehr als 20 km² Land beansprucht werden.
Die Fotos wurden im Herbst 2009 aufgenommen.
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